Bundesliga vor Saisonstart: Streit um TV-Rechte überlagert die Vorbereitung
Vereine, Liga und Sender ringen um Milliarden — während Fans höhere Abopreise und zerstückelte Anstoßzeiten befürchten.
Vereine, Liga und Sender ringen um Milliarden — während Fans höhere Abopreise und zerstückelte Anstoßzeiten befürchten.
KI-GrafikKurz vor dem Saisonstart der Bundesliga steht weniger der Rasen im Mittelpunkt als die Frage, wer Spiele künftig zeigen darf — und zu welchem Preis.
Die DFL verhandelt mit klassischen TV-Sendern und Streamingdiensten zugleich. Für die Vereine geht es um die zentrale Einnahmequelle, für die Fans um Abopreise, Übertragungsfenster und das Gefühl, ihren Verein noch ohne mehrere Abos sehen zu können.
Sportpolitisch heikel: Je stärker die Liga auf zahlungskräftige Plattformen setzt, desto schwächer wird die freie Zugänglichkeit — ein Punkt, an dem auch die Politik mitreden will.
Öffentliche Aussagen von DFL, beteiligten Sendern, Fanverbänden; Berichte aus dem Sportkartellrecht.
Sport ist Kultur, nicht nur Produkt. Wer die Sichtbarkeit der Liga verkauft, verkauft Stück für Stück ihre gesellschaftliche Bindung.