Selten ist die Distanz zwischen politischer Rhetorik und nüchterner Datenlage so groß wie in der Migrationsdebatte. Beide Lager arbeiten mit Zahlen — aber sehr selten mit denselben.
Im Gegencheck zerlegen wir zentrale Behauptungen, ordnen sie ein und benennen, was offen bleibt.
Behauptungen, Belege, Leerstellen — und die Frage, was systematisch verschwiegen wird.
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Statistisches Bundesamt, EU-Agenturen, öffentliche Pressekonferenzen, etablierte Leitmedien.
- Welche Zahl beschreibt den Status quo am ehrlichsten — Asylanträge, Schutzquoten, Nettomigration?
- Wie verlässlich sind Hochrechnungen über mehrere Jahre?
- Welche kommunalen Realitäten fehlen in der Bundesdebatte?
Lautstarke Stimmen aus dem politischen Gegenlager halten zentrale Annahmen für überzogen — Belege werden im Detail weiter geprüft.
Die Debatte braucht weniger Lautstärke und mehr Bezugsgrößen. Wer Zahlen vergleicht, muss sagen, was er vergleicht.